Reifengrößen-Rechner

Reifengrößen vergleichen

Originalreifen (z. B. 225/45R17)

mm
%
in

Neuer Reifen (z. B. 235/40R18)

mm
%
in

Originaldurchmesser

24.97 in

Neuer Durchmesser

25.40 in

Durchmesserunterschied

1.72%

Tacho-Abweichung

-1.72%

zeigt zu wenig an

So funktioniert die Berechnung

Eine Reifengröße wie 225/45R17 kodiert drei Werte: die Breite in Millimetern (225), das Querschnittsverhältnis als Prozentsatz dieser Breite (45 %, d. h. die Flankenhöhe beträgt 45 % von 225 mm) und den Felgendurchmesser in Zoll (17). Dieser Rechner verwendet diese drei Werte, um den Gesamtdurchmesser und den Umfang des Reifens zu berechnen.

Die Flankenhöhe wird als Breite × (Verhältnis ÷ 100) berechnet, von Millimetern in Zoll umgerechnet, dann verdoppelt (da die Flanke oben und unten an der Felge erscheint) und zum Felgendurchmesser addiert, um den Gesamtdurchmesser zu erhalten. Dieser wird dann mit π multipliziert, um den Umfang zu ermitteln — die Strecke, die der Reifen bei einer vollen Umdrehung zurücklegt.

Eine Änderung des Reifendurchmessers beeinflusst die Genauigkeit deines Tachos, da Serien-Tachos auf den Umfang der Originalgröße kalibriert sind. Ein größerer Reifen legt pro Umdrehung mehr Strecke zurück, sodass der Tacho — der Umdrehungen zählt — eine niedrigere Geschwindigkeit anzeigt als die tatsächliche; ein kleinerer Reifen bewirkt das Gegenteil.

Häufige Fehler vermeiden

  • Die Reifengröße ändern, ohne den Freiraum zu prüfen. Ein größerer oder breiterer Reifen kann am Kotflügel, an der Aufhängung oder im Radkasten schleifen, besonders beim Einlenken oder bei Bodenwellen. Prüfe immer den physischen Freiraum, bevor du dich für eine andere Größe entscheidest.
  • Änderungen der Tragfähigkeit ignorieren. Verschiedene Reifengrößen haben oft unterschiedliche Lastindizes. Stelle sicher, dass jede Ersatzgröße die für dein Fahrzeug erforderliche Tragfähigkeit erfüllt oder übertrifft.
  • Den Tacho- und Kilometerzähler-Fehler nicht berücksichtigen. Eine deutliche Größenänderung kann deine Tacho- und Kilometerstandanzeige verfälschen, was dazu führen kann, dass du unwissentlich die Geschwindigkeit überschreitest, und sich auf die Garantie-Kilometerverfolgung auswirken kann.
  • Annehmen, dass ein kleiner Prozentunterschied unbedeutend ist. Bereits eine Durchmesserdifferenz von 3 % gilt bei den meisten Reifenexperten als maximale akzeptable Abweichung — größere Unterschiede können Handling, ABS-/Traktionskontroll-Kalibrierung und Antriebsstrangkomponenten bei Allradfahrzeugen beeinträchtigen.

Rechenbeispiel

Vergleich eines Original-Reifens 225/45R17 mit einem neuen 235/40R18.

Schritt 1 — Flanke Original: 225 × 0,45 = 101,25 mm = 3,99 Zoll. Durchmesser = 17 + (2 × 3,99) ≈ 24,97 Zoll.

Schritt 2 — Flanke neu: 235 × 0,40 = 94 mm = 3,70 Zoll. Durchmesser = 18 + (2 × 3,70) ≈ 25,41 Zoll.

Schritt 3 — Unterschied: (25,41 − 24,97) ÷ 24,97 × 100 ≈ 1,76 % größer.

Ergebnis: Der neue Reifen ist etwa 1,76 % größer, was bedeutet, dass dein Tacho ungefähr 1,76 % weniger als deine tatsächliche Geschwindigkeit anzeigt — ein kleiner und üblicherweise akzeptabler Unterschied innerhalb der typischen ±3-%-Toleranz.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Größenunterschied gilt beim Reifenwechsel als sicher?
Die meisten Reifenexperten empfehlen, innerhalb von etwa ±3 % des Gesamtdurchmessers des Originalreifens zu bleiben, um Tacho-Genauigkeit, ABS-/Traktionskontroll-Kalibrierung, Fahrzeughöhe und Antriebsstrangkomponenten nicht wesentlich zu beeinträchtigen — besonders wichtig bei Allradfahrzeugen.
Warum zeigt mein Tacho bei größeren Reifen weniger an als die tatsächliche Geschwindigkeit?
Dein Tacho schätzt die Geschwindigkeit, indem er die Radumdrehungen pro Minute zählt und mit dem erwarteten Umfang des Serienreifens multipliziert. Ein größerer Reifen legt pro Umdrehung mehr Strecke zurück, sodass du bei gleicher Drehzahl schneller fährst, als der Tacho anzeigt.
Kann ich verschiedene Reifengrößen an meinem Auto mischen?
Generell nicht empfohlen, besonders bei Allradfahrzeugen, wo unterschiedliche Durchmesser zwischen den Achsen Spannungen und Schäden im Antriebsstrang verursachen können. Unterschiedliche Vorder- und Hinterachsgrößen werden bei Sportwagen manchmal bewusst eingesetzt ('gestaffelte Bereifung'), müssen aber genau den Herstellervorgaben entsprechen.
Beeinflusst ein Reifengrößenwechsel den Kraftstoffverbrauch?
Ja, möglicherweise. Größere und breitere Reifen erhöhen generell den Rollwiderstand und das Gewicht, was den Kraftstoffverbrauch leicht verschlechtern kann. Die Tacho-Abweichung kann auch dazu führen, dass der tatsächliche Verbrauch anders erscheint als erwartet, wenn du ihn auf Basis der Tacho-Strecke statt GPS- oder tatsächlicher Kilometerzähler-Werte berechnest.

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