So funktioniert die Berechnung
Der Tapetenrechner teilt die gesamte Wandlänge durch die Rollenbreite, um die Anzahl der vertikalen Bahnen zu ermitteln. Dann berechnet er, wie viele Bahnen aus einer Rolle geschnitten werden können, indem er die Rollenlänge durch die Wandhöhe (plus Musterrapport-Zugabe) teilt.
Wenn die Tapete einen Musterrapport hat, muss jede Bahn versetzt werden, damit das Muster zwischen den Bahnen übereinstimmt. Das bedeutet, dass oben oder unten an jeder Bahn Material verschwendet wird. Der Rechner addiert die Rapportlänge zur Höhe jeder Bahn, um dies zu berücksichtigen.
Europäische Standardrollen sind 10 m lang × 53 cm breit. Amerikanische Rollen variieren — Doppelrollen sind üblich. Überprüfe immer die auf dem Etikett aufgedruckten Rollenmaße.
Häufige Fehler vermeiden
- Den Musterrapport ignorieren. Ein Musterrapport von 30 cm kann 20 % bis 30 % jeder Rolle verschwenden. Dies ist die größte Fehlerquelle bei Tapetenberechnungen.
- Einfach- und Doppelrollen verwechseln. Viele Tapeten werden nach Einfachrolle berechnet, aber als Doppelrolle verpackt. Kläre, was „eine Rolle“ bedeutet, bevor du bestellst.
- Nicht aus derselben Charge kaufen. Die Farbe variiert zwischen Druckchargen. Bestelle alle Rollen auf einmal und prüfe, ob die Chargennummern übereinstimmen.
- Keine Extrarolle einplanen. Fehler beim Tapezieren, misslungene Schnitte und zukünftige Reparaturen erfordern Reservematerial. Kaufe immer eine Rolle extra über die berechnete Menge hinaus.
Rechenbeispiel
Ein Raum mit einem Gesamtwandumfang von 14 m, 2,5 m hohen Wänden, mit Standardrollen von 10 m × 53 cm und einem Musterrapport von 25 cm.
Schritt 1 — Bahnen: 14 ÷ 0,53 = 27 Bahnen (aufgerundet von 26,4).
Schritt 2 — Bahnlänge: 2,5 + 0,25 = 2,75 m pro Bahn (einschließlich Rapport).
Schritt 3 — Bahnen pro Rolle: 10 ÷ 2,75 = 3 Bahnen pro Rolle (abgerundet).
Schritt 4 — Rollen: 27 ÷ 3 = 9 Rollen. Kaufe 10 Rollen (eine extra zur Sicherheit).