So funktioniert die Berechnung
Der Rechner summiert die Anschluss-Einheiten (Fixture Units) aller angeschlossenen Sanitärobjekte, rechnet diese in Durchfluss (Liter pro Minute) um und bestimmt den minimalen Rohrdurchmesser, um den nötigen Druck und die Fließgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten.
Häufige Fehler vermeiden
- Die Hauptleitung zu klein dimensionieren. Wenn das Zuleitungsrohr zu klein ist, fällt der Druck stark ab, wenn mehrere Zapfstellen gleichzeitig benutzt werden.
- Die Leitungslänge nicht berücksichtigen. Längere Leitungen erfordern größere Durchmesser, um den Druckverlust durch Reibung auszugleichen.
Rechenbeispiel
Ein Haus mit 2 Vollbädern, Küche und Waschmaschine.
Schritt 1 — Anschluss-Einheiten: 2 Bäder (je: WC 3 + Waschbecken 1 + Dusche 2 = 6) + Küche 2 + Waschmaschine 3 = 17 Einheiten.
Schritt 2 — Durchmesser: 17 Einheiten erfordern eine Hauptleitung von mindestens ¾ Zoll (20 mm). Ab 25 Einheiten 1 Zoll (25 mm) verwenden.