Zaunrechner

Zaun berechnen

m
m
m

Zaunfelder

17

Pfosten

19

Querriegel

51

3 pro Feld

Betonsäcke

19

1 pro Pfostenloch

So funktioniert die Berechnung

Der Zaunrechner zieht die Toröffnungen von der Gesamtzaunlänge ab und teilt dann die verbleibende Länge durch die Feldbreite, um die benötigte Feldanzahl zu ermitteln. Die Pfosten werden als Felder + 1 berechnet (ein Pfosten zwischen jedem Feld, plus einer an jedem Ende), mit Extrapfosten für Toröffnungen.

Querriegel — die horizontalen Elemente, die die Zaunfelder halten — werden mit 2 pro Feld für Zäune unter 1,5 m und 3 pro Feld für höhere Zäune geschätzt, die die zusätzliche Steifigkeit benötigen.

Jedes Pfostenloch braucht Beton zur Befestigung. Der Rechner schätzt einen Sack pro Pfosten, was für die meisten Wohnpfostenlöcher ausreicht (üblicherweise 25 cm Durchmesser, 60 cm Tiefe).

Häufige Fehler vermeiden

  • Grundstücksgrenzen nicht prüfen. Zäune, die auch nur wenige Zentimeter über die Grundstücksgrenze gebaut werden, können zu kostspieligen Streitigkeiten führen. Besorge einen Vermessungsplan oder bestätige die Grenzen mit deinem Nachbarn, bevor du baust.
  • Gefälle ignorieren. Bei abschüssigem Gelände muss man sich zwischen einem Stufenzaun (jedes Feld auf einer anderen Höhe) und einem Gefällezaun (dem Gelände folgend) entscheiden. Beide Ansätze beeinflussen den Pfostenabstand.
  • Pfostenlöcher zu flach. Pfosten sollten mindestens ein Drittel der Gesamtzaunhöhe tief eingesetzt werden, plus 15 cm für eine Kiesdrainageschicht. Ein 1,8 m hoher Zaun braucht Löcher von ca. 75 cm Tiefe.
  • Torbeschläge vergessen. Scharniere, Riegel und Torrahmen sind nicht in der Feldzählung enthalten. Plane die Torbeschläge separat und bestimme die Torbreite, bevor du Zaunfelder bestellst.

Rechenbeispiel

Ein 30 m langer Zaun, 1,8 m hoch, mit 1,8 m breiten Feldern und 1 Tor.

Schritt 1 — Toröffnung: 30 − 1 m (Toröffnung) = 29 m Zaun.

Schritt 2 — Felder: 29 ÷ 1,8 = 17 Felder (aufgerundet von 16,1).

Schritt 3 — Pfosten: 17 + 1 + 1 (extra für das Tor) = 19 Pfosten.

Schritt 4 — Querriegel: 17 × 3 (hoher Zaun) = 51 Querriegel.

Schritt 5 — Beton: 19 Säcke (einer pro Pfostenloch).

Häufig gestellte Fragen

In welchem Abstand sollten Zaunpfosten stehen?
Der Standardabstand beträgt 1,8–2,4 m von Mitte zu Mitte, passend zur Feldbreite. Ein engerer Abstand erhöht die Stabilität in windexponierten Bereichen. Die Feldbreite, die du in den Rechner eingibst, dient zugleich als Pfostenabstand.
Wie tief müssen Zaunpfosten eingesetzt werden?
Setze die Pfosten mindestens ein Drittel der Gesamtpfostenlänge tief ein. Bei einem 1,8 m hohen Zaun sollten die Pfosten ca. 75 cm tief im Boden stehen. In Frostgebieten setze die Pfosten unter die Frostgrenze, um ein Hochdrücken zu vermeiden.
Muss ich alle Pfosten einbetonieren?
Beton wird für Eckpfosten, Torpfosten und Endpfosten empfohlen, die der größten Belastung ausgesetzt sind. Zwischenpfosten in gut drainiertem Boden können mit verdichtetem Kies befestigt werden, was eine bessere Drainage und spätere Entfernung ermöglicht.
Welche Holzart eignet sich am besten für Zäune?
Kesseldruckimprägnierte Kiefer ist die gängigste und günstigste Option. Lärche und Douglasie sind von Natur aus widerstandsfähiger gegen Fäulnis und sehen besser aus, kosten aber mehr. Für maximale Langlebigkeit wähle Pfosten mit Erdkontaktimprägnierung.

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