So funktioniert die Berechnung
Der Betonrechner ermittelt das Volumen deiner Platte, deines Fundaments oder deiner Unterkonstruktion durch Multiplikation von Länge × Breite × Tiefe. Da die Tiefe oft in Zentimetern angegeben wird, während Länge und Breite in Metern vorliegen, rechnet der Rechner die Tiefe in die entsprechende Einheit um, bevor multipliziert wird.
Das Ergebnis wird in Kubikmetern und Kubikyard angezeigt. Außerdem wird die Anzahl der benötigten Fertigmischungssäcke umgerechnet. Ein Standardsack mit 20 kg ergibt ca. 0,015 m³ angemischten Beton.
Bei Projekten über 1 m³ ist Transportbeton meist günstiger und einfacher, als Dutzende von Säcken von Hand zu mischen.
Häufige Fehler vermeiden
- Tiefe unterschätzen. Eine Terrassenplatte sollte mindestens 10 cm dick sein. Einfahrten benötigen in der Regel 12–15 cm. Die Tiefe zu reduzieren, um Geld zu sparen, ist die häufigste Ursache für gerissenen Beton.
- Den Unterbau nicht berücksichtigen. Beton liegt auf einem verdichteten Schotterbett, üblicherweise 10–15 cm dick. Rechne die Unterbaudicke nicht in die Betontiefe ein — das sind getrennte Schichten.
- Schalungsverluste vergessen. Etwas Beton geht durch unebene Schalung, unebenes Gelände und den Mischvorgang verloren. Rechne 5–10 % zu deinem berechneten Volumen hinzu.
- Falsche Sackanzahl. Fertigmischungssäcke variieren je nach Marke und Größe (20 kg, 25 kg, 40 kg). Überprüfe immer die auf dem Sack aufgedruckte Ergiebigkeit, anstatt einen Pauschalwert zu verwenden.
Rechenbeispiel
Eine Platte für einen Gartenweg von 3 m Länge, 1 m Breite und 10 cm Tiefe.
Schritt 1 — Tiefe umrechnen: 10 cm = 0,10 m.
Schritt 2 — Volumen: 3 × 1 × 0,10 = 0,30 m³.
Schritt 3 — Kubikyard: 0,30 ÷ 0,7646 = 0,39 yd³.
Schritt 4 — Säcke: 0,30 ÷ 0,015 = 20 Säcke à 20 kg. Kaufe 20 bis 22 Säcke (etwas extra für Verschüttungen).